Fuchsnatter
Pantherophis vulpinus
Die beiden Unterarten der Fuchsnatter bewohnen voneinander getrennte Areale im Norden der USA im Grenzgebiet zu Kanada.
Im Terrarium kriechen sie zuweilen rastlos umher, besonders im Herbst und besonders die Tiere der Nominatform. Sie wühlen den gesamten Bodengrund meistens an der hellsten Seite des Terrariums weg und können sich leichtere Verletzungen im Nasenbereich zuziehen. In dieser Phase zeigen sie keine Reaktion, wenn man sie am Kopf oder Hals unsanft berührt. Im Frühjahr sind sie gierige Fresser und sollten auch reichlich gefüttert werden. Sie können vergleichsweise große Beute verschlingen und setzten nach weniger als zwei Tagen den ersten Kot ab. Beobachtete Paarungen verliefen immer mit Paarungsbiß und selbst während der Kopulation mit einem Hin- und Herschlagen des hinteren Körperdrittels. Besonders die Vetreter von Pantherophis vulpinus gloydi haben in meinen Terrarien ein sehr aktives Sexualleben. Die Paarungen dauern zwar oft nur 15-30 Minuten, ich konnte aber schon mehrere Paarungen pro Tag und Weibchen an aufeinanderfolgenen Tagen beobachten.
Die Jungtiere sind grau und schwarzbraun gefleckt. Erst später bekommen sie ihre orangen bis roten Köpfe. Die Grundfarbe tendiert bei Pantherophis vulpinus gloydi mehr zu gelb bei braunen Flecken, während die Nominatform eher grau mit schwärzeren Flecken ist. Allein die Farbe der Tiere ist jedoch keine geeignetes Merkmal zur Differenzierung der Unterarten.
Adultgröße: 100-150 cm
Überwinterung: 5-6 Monate, bei 5-10°C




