Japanische Waldnatter
Euprepiophis conspicillatus
Die Japanische Waldnatter stellt an ihre Terrarienhaltung ähnliche Ansprüche wie Mandarinnattern. Sie haben ebenfalls eine Vorliebe für kleinere Beutetiere und verstecken sich gerne unterirdisch im feuchtes Substrat. Allerdings haben die Tiere eine unregelmäßigere Nahrungsaufnahme. Meine ersten beiden Tiere bekam ich im Juni 2002 im Alter von 2 Wochen. Beide Tiere nahmen schon beim ersten Fütterungsversuch kleine Babymäuse als Nahrung an, fraßen aber danach nichts mehr und fingen erst nach der Winterruhe wieder an zu fressen. Die Jungtiere sind sehr kontrastreich rot mit schwarzer Strichelung gezeichnet. Die schwarzen Elemente verblassen schon im ersten Jahr. Meine Tiere sind mit 1,5 Jahren noch sehr hübsch rotorange gefärbt, die ehemals schwarzen Bereiche erscheinen grünlich. Adulttiere zeigen oft Braun-, Gelb- oder Grautöne wobei meine ältesten Tiere mit aktuell 6 Jahren immer noch sehr hübsch orangerot sind. Euprepiophis conspicillatus ist relativ scheu, die Tiere haben aber noch nie versucht, mich zu beißen.
2007 gelang mir die erste Nachzucht dieser selten gehaltenen Natter. 2008 erhielt ich dann von meinen beiden Weibchen je ein befruchtetes 3er-Gelege. Verglichen mit den Eltern sind die Eier riesig, allerdings werden nur kleine Gelege abgesetzt. ehr als drei Eier pro Jahr und Weibchen sind die Ausnahme. Zunächst fraßen nur wenige der NZ-Tiere vereinzelt kleine Mäuse. Die erste Winterruhe überstanden aber alle Tiere ohne Probleme, die weitere Aufzucht bereitete keine Schwierigkeiten.
Adultgröße: selten über 100 cm
Überwinterung: 4-5 Monate, bei 5-10°C








